Kreativität entdecken und entwickeln



Das haben wir! Am 19. und 20.10. bot Ruben Turbanisch von Drama Ministry, einem Arbeitszweig von JFC (Jugend für Chrisus), unter diesem Thema ein Seminar in unserer Gemeinde an. Mit viel Spaß und kreativen Übungen haben sechs Personen ihre Kreativität entdeckt und entwickelt.

In der Kreativphase der Ideensuche ist erstmal jeder Gedanke wichtig, den „Inneren Kritiker“ müssen wir in den ersten 90 Sekunden (!) ausschalten. Die Bewertungsphase kommt danach. Sonst werden viele Ideen, die sich später als wertvoll herausstellen, im Vorfeld abgelehnt. Hier geht Quantität vor Qualität und alles (auch „Unsinn“) ist erlaubt. Ruben: „Befreunde dich mit dem Verrückten. Sich „verrücken“ heißt auch, andere Perspektiven einzunehmen. Einfach alle Ideen aufschreiben, die einfallen, und sie nicht sofort überdenken, sonst wird der Ideenfluss gestoppt.“ Dabei ist es wichtig, einen formalen Rahmen einzuhalten. Zeitlimits werden bewusst knapp gesetzt. Wer unter Zeitdruck arbeitet, hat keine Zeit, Ideen in Frage zu stellen.

Ziel ist es, mit z. B. einem kreativen Gottesdienst- oder Predigteinstieg die Aufmerksamkeit der Besucher zu gewinnen und sie im Vergleich zu einem Flug in der Startphase „in die Sitze zu drücken“ und die Gedanken auf das Thema zu konzentrieren. Welche Wirkung das hat, konnten wir im letzten Gottesdienst, in dem Ruben die Predigt zum Thema „Leben mit Vision“ hielt, direkt erfahren.
Fazit des Seminars: Jeder Mensch ist kreativ und Übung macht den Meister.
Friederike Schildt

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