03.-05.11.2017 Ruben Turbanisch von Drama Ministy

Letzte Woche fand bei uns in der Gemeinde ein Seminar mit Ruben Turbanisch, dem Leiter von Drama Ministry, statt. Am Freitagabend und Samstagmor­gen haben sich ein gutes Dutzend von uns damit beschäftigt, wie man vor ande­ren Menschen redet und sie erreicht. Neben einer guten Arbeitsatmosphäre mit guten, offenen Gesprächen und dem Wunsch, vor allem in der Moderation vor der Gemeinde viele der Tricks und Ideen auszu­probieren, war das gemeinsame Treffen vor allem sehr inspirierend. Es hat Lust geweckt auf mehr: Mehr Gespräche innerhalb des Gottesdienstmit­arbeiterteams, was man wie umsetzen könnte. Mehr Bewusstsein gegenüber der Art wie man sich auf der Bühne verhält, wo man steht, wie man spricht, wohin der Blick geht. Aber auch danach, sich vor der nächsten Moderation einen Moment Zeit zu nehmen, um zu reflektieren, was wirklich wichtig ist.

Auch die neuen Gedanken zu konstruktiver Kritik haben uns inspiriert. Wie man vorher am besten jemanden, dem man ver­traut, fragt, auf einen Punkt, den man ändern möchte, zu achten. Aber eventuell auch zu sagen, was nicht so gut gelaufen ist. Denn nur so kann man sich wirklich verbessern!

Das Seminar enthielt unglaublich viele Ideen und Vorschläge, wie man dem Wunsch, der in uns geweckt wurde, Ausdruck verleihen kann: Der Wunsch nach Veränderung. Metamorphose.

Am Sonntag im Gottesdienst – sowohl vormittags als auch am Nachmittag – hatten wir dann alle die Möglichkeit, Ruben in seinem Element zu sehen. In einer Pre­digt, die halb Schauspiel, halb „normale Predigt“ war, kamen nicht nur seine Gedanken über Zachäus, sondern auch die Art wie er sich auf der Bühne be­wegte, eindrücklich bei mir an.

Gottesdienst als Gesamtkunstwerk – eine Idee, von der Ruben fest überzeugt ist. Uns hat sie auch inspiriert. Ich freue mich schon auf die Veränderung, die diesem Seminar folgen wird – und natürlich auf die Möglichkeit, alle diese neuen Ideen umzusetzen!                                                                                       Sarah Bunde

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