16.09.2017 – Figurentheater „Radieschenfieber“ – Matthias Jungermann

Letzte Woche Samstag und Sonntag hatten wir einen besonderen Gast in der Gemeinde. In einer sehr spannenden Abendveranstaltung hat Matthias Jungermann uns auf verschiedenste Art und Weise Geschichten vorgespielt.

Besonders beeindruckend war seine Darstellung vom „Verlorenen Sohn“, bei der die Ananas den Vater und zwei Bananen die Söhne mimten.

Das Schöne war, dass neben der leichten und lebendigen Art seines Spiels auch die bibli­sche Botschaft im Vordergrund stand. Bei der Geschichte um Levi, wurde Jesus zum Beispiel als eine Flasche Wasser dar­gestellt. Immerhin steht schon in der Bibel, dass er das „Wasser des Lebens“ ist. Wasser, das sich in jedes Gefäß, in jede Art von Mensch füllen lässt.

 

 

Links auf dem Bild stellt Matthias Junger­mann den Psalm 139 dar. Das Tau nutzt er, um ver­schiedenste Bil­der des Psalms eindrücklich zu zeigen.

 

 

 

Neben der Dar­stellung bibli­scher Geschich­ten, wur­den wir aber auch durch eine bildliche Zusage von Gottes Treue faszi­niert. Hier wurde ein Taschentuch plötzlich zum Menschen, der sich immer wieder von der Sünde, dargestellt mit dem Becher Schokopudding, verführen ließ. Und egal wie oft er verschmutzt und schmierig zu Gott zurückkam, dieser sagte: „Neu“. Gab ihm eine neue Chance. Bevor er sogar selbst die Sünde nahm und wegwarf.

Durch die lebendige und Darstel­lung der Ge­schichten wurden das Publikum immer wieder zum Lachen gebracht. So auch, als in der Ge­schichte vom barmherzigen Samariter der ver­letzte Mann mit einer Ingwer­knollle inmitten eines „Lauch-waldes“ gespielt wurde.

 

Der Abend war sehr gelungen und lud ein, Matthias Jungermann im Gottesdienst am nächsten Tag auch noch einmal zu erleben. Dort stellte er „das Leben“ anhand eines Lakens dar, zeigte verschiedenste Lebensstationen, vom Säugling bis zum Greis, und lud ein, darüber nachzudenken, wer das Leben hält und uns vom ers­ten bis zum letzten Tag begleitet.

 

Danach ging es im Kindergottesdienst nicht weniger span­nend weiter. Von nun an werde ich wohl immer, wenn ich eine Ananas sehe, an diese Darstel­lung des Vaters im „Verlorenen Sohn“ erinnert werden. Sarah B.

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